RHEUMAZENTRUM OBERAMMERGAU
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MIT POTENTIAL
Neuer OP-Bereich nach Umbau seiner Bestimmung übergeben

Oberammergau – Mit einem Festakt wurde der neue OP-Bereich im Rheumazentrum Oberammergau am 10. November 2008 seiner Bestimmung übergeben. Unter Anwesenheit von Landrat Harald Kühn und Prof. Dr. Volker Bühren von der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau sowie zahlreichem Fachpublikum würdigten alle Anwesenden den zügigen Umbau und die zeitgemäßen Standards nach der der Modernisierung.

Seit September 2008 finden Rheumapatienten in dem neuen OP-Trakt der Waldburg-Zeil Klinik bereits wieder operative Unterstützung. In nur zwölf Wochen Bauzeit konnte der OP der Waldburg-Zeil Klinik komplett erneuert und vergrößert werden. Ein Schwerpunkt der Modernisierungsarbeiten im „Haus Lärchenbichl“ lag auf dem Einbau eines technisch ausgefeilten Lüftungssystems und einer Erweiterung des Operationsbereiches. Die Investitionen für die gesamte Erneuerung betrugen rund 1,3 Mio. Euro, die vom Unternehmen ohne Fördermittel finanziert wurden.


Umfassende Versorgung der Patienten

„Vier Einzelkliniken unter einem Dach, die rheumatischen Patienten umfassende integrierte Versorgung angedeihen lassen und den Gedanken eines medizinischen Zentrums leben, haben auch in Zukunft großes Potential“, begründete Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken die umfangreichen Bauarbeiten.

Ilse Göhmann, Krankenhausdirektorin des Rheumazentrums Oberammergau, hob noch einmal die wesentlichen Eckdaten des Umbaus hervor: „Wir haben quasi einen Neubau in einem bestehenden Gebäude geschaffen. Nun gibt es zwei OP-Säle, in denen zwei Teams parallel operieren können.“ Die Krankenhausdirektorin unterstrich den hohen Spezialisierungsgrad des Waldburg-Zeil Hauses, das als eines der wenigen Fachkrankenhäuser für Rheumatologie einen hervorragenden Ruf in ganz Deutschland habe. Der neue OP-Trakt trage dazu bei, diesen zu festigen.

Dr. Martin Arbogast, der Chefarzt der Klinik für Rheumaorthopädie und Handchirurgie am Rheumazentrum Oberammergau, zeigte sich insbesondere mit den verbesserten Arbeitabläufen und den geringen Wartezeitzeiten für Patienten zufrieden.


Grußworte von Landrat und Partnern


In seinem Grußwort hob Landrat Harald Kühn die hohe fachliche Kompetenz des Rheumazentrums Oberammergau hervor. Hinzu komme sein bedeutender Stellenwert als Arbeitgeber für Oberammergau und die Region. Umso erfreulicher sei, dass sich die Waldburg-Zeil Kliniken mit solchen Investitionen wie der Modernisierung des OP klar zu Oberammergau bekennen würden und damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Förderung und Stärkung der Gesundheitsregion leisteten.

Prof. Volker Bühren würdigte mit seinem Grußwort die Zusammenarbeit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau mit dem Rheumazentrum Oberammergau. Man ergänze sich hervorragend, so der Ärztliche Direktor. Seit mehr als einem Jahr bestünde beispielsweise ein Kooperationsvertrag – integrierte Versorgung werde hier zum Wohle der Patienten praktisch gelebt. Darüber hinaus gäbe es mit der Werdenfelser Schmerzkonferenz weitere Formen der Zusammenarbeit.


Interdisziplinäres Zentrum für Rheumapatienten


Das Rheumazentrum Oberammergau vereint unter einem Dach drei Akutkliniken und eine Rehabilitationsklinik. Diese vier Kliniken, Klinik für Internistische Rheumatologie unter der Leitung des Chefarztes Dr. Diethard Kaufmann, Klinik für Rheumaorthopädie und Handchirurgie unter der Leitung des Chefarztes Dr. Martin Arbogast, Klinik für Anästhesie und interventionelle Schmerztherapie unter der Leitung der Chefärztin Dr. Gisela Meier und die Rehabilitationsklinik für Rheumatologie und Orthopädie unter des Leitung des Chefarztes Dr. Peter Keysser bilden die Säulen dieses Zentrums. Die sich daraus ergebende interdisziplinäre Zusammenarbeit sichert den hohen medizinischen Standard und hat das Rheumazentrum weit über die Grenzens Bayern bekannt gemacht.





[ 27.07.2010 ]
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