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BEI KNIE-OPERATIONEN VORNE DABEI Drei Kliniken im Landkreis dürfen künstliche Gelenke einsetzen

Landkreis (Münchner Merkur) - Übung macht den Meister – das gilt auch in der Medizin. Nur Krankenhäuser, in denen die Ärzte mindestens 50-mal im Jahr ein Kniegelenk operieren, dürfen auch ein künstliches Gelenk einsetzen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen.
Die Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern ermittelte, dass es auch im Landkreis drei Häuser gibt, die diese Vorschrift erfüllen; nämlich das Klinikum Garmisch-Partenkirchen, die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau und das Rheumazentrum Oberammergau.
Waren es vergangenes Jahr noch über 200 Einrichtungen im Freistaat, die die Befugnis zu diesem nicht unkomplizierten Eingriff hatten, zählte die TK heuer nur noch rund 130. Welche das sind, können Interessierte im Internet unter www.gkv.info in der Transparenzliste nachlesen.
In Zukunft sollen neben der Häufigkeit noch weitere Qualitätsindikatoren darüber entscheiden, wer ein künstliches Kniegelenk einsetzen darf. Geplant sind Kriterien wie die Anzahl der Wundinfektionen oder die Beweglichkeit nach der Operation. eb
Artikel aus: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt (Münchner Merkur) Oktober 2006 |
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