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ÄRZTLICHE FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG Herzerkrankungen bei Rheuma – ein unterschätztes Risiko!

Oberammergau - In den letzten Jahren ist die kardiovaskuläre Beteiligung bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zunehmend in das Blickfeld der Medizin geraten. Unterschieden werden muss hier die direktre kardiovaskuläre Manifestation rheumatologischer Erkrankungen als Ausdruck der Grunderkrankung von rheumatischen Erkrankungen als Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse im Sinn einer beschleunigten Artherosklerose. Zudem besteht auch ein gewisses kardiovaskuläres Risiko durch die Therapie rheumatischer Erkrankungen mit bestimmten Gruppen von Medikamenten.
Die diesjährige Ärztliche Fortbildungstagung am Rheumazentrum Oberammergau, einer Waldburg-Zeil Klinik, befasste sich ausführlich mit möglichen Organbeteiligungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Über 80 Mediziner waren dazu ins Ammertal gekommen. Weitere Vorträge der renommierten Referenten beschäftigten sich mit rheumatischen Hautveränderungen und deren aktueller Behandlung, sowie mit Rheuma bei Kindern.
Zudem stellten die moderne Labordiagnostik bei rheumatischen Erkrankungen und Erfahrensberichte aus langjähriger rheumatologischer Tätigkeit einen besonderen Schwerpunkt des Symposiums dar.
Von links nach rechts: Dr. Ortwin Rave, Dr. Renate Häfner, Dr. Diethard Kaufmann, Prof. Dr. Peter Herzer, Prof. Dr. Rüdiger Hein
Artikel aus: "Osteoporose & Rheuma aktuell", Ausgabe 3 / 2010. |
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